"Wir brauchen vollen Einsatz für die Opel-Rettung", betont Christoph Matschie, "Opel Eisenach ist das Herzstück der Automobilindustrie in Thüringen." Der Spitzenkandidat der SPD warnt deshalb eindringlich vor undurchdachten Reaktionen: "Wir haben erlebt, welche Turbulenzen das Insolvenz-Gerede des Bundeswirtschaftsministers verursacht hat. Wenn Dieter Althaus weiter von einem angeblichen Plan B redet, birgt das die gleichen Gefahren in sich."
Matschie sichert weiter volle Unterstützung für das Magna-Konzept zu. Den angeblichen Plan, dass Opel doch nicht verkauft wird und ein Teil von General Motors bleibt, sieht er genauso skeptisch wie der Eisenacher Betriebsrat. "Das Magna-Konzept sichert den Erhalt von Opel Eisenach. Das darf nicht wieder aufs Spiel gesetzt werden."
Matschie will mit seiner Regierung dem Auto-Standort Thüringen auch langfristig bessere Perspektiven geben: "Wir kämpfen dafür, dass bei uns in Thüringen ein bundesweites Kompetenzzentrum Elektromobilität angesiedelt wird. Wir haben gute Voraussetzungen dafür: Wir haben eine lange Autobau-Tradition. Wir haben gute Standorte und wir haben Know-How – zum Beispiel an der Universität Ilmenau."